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Kristallbruch mechanisch labiler Proteinkristalle in der
Mechanischen Flüssigkeitsabtrennung

Die Bedeutung von biotechnologisch hergestellten Proteinen nahm in den letzten Jahren vor allem für die pharmazeutische Industrie stetig zu. Standardmäßig werden für die Separation, Waschung und Aufkonzentrierung im Downstream-Bereich Chromatographieverfahren eingesetzt. Diese sind allerdings mit den geforderten hohen Titern kaum noch wirtschaftlich betreibbar. Daher findet eine intensive Forschung an neuen Aufarbeitungsmethoden statt. Eine alternative Methode Proteine aufzureinigen und zu konzentrieren ist die Kristallisation. Die geringe mechanische Stabilität der Proteinkristalle stellt die Abtrenntechnik jedoch vor neue Aufgaben. Die Herausforderung besteht darin, den Kristallbruch und dessen Einfluss auf die Eigenschaften eines sich ausbildenden Haufwerks aus Kristallen schon mit geringen Produktmengen zu ermitteln. Dies bietet ein erhebliches Einsparpotential in der Entwicklung der Aufreinigung eines Biopharmazeutikums. Daher ist es ein wesentliches Ziel dieses Forschungsvorhabens, Methoden zu entwickeln, um mit geringen Produktmengen den Einfluss von Kristallbruch auf die mechanische Flüssigkeitsabtrennung bestimmen zu können.

Zuständiges Institut:

Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Kaiserstr. 12
76131 Karlsruhe

Position  Name  Mail Telefon
Projektleiter: Prof. Hermann Nirschl hermann.nirschl@kit.edu 0721-60842404
Projektbearbeiter: Benjamin Radel benjamin.radel@kit.edu 0721-60842409

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